… Renovierungsfortschritt Juni 2026
Laja, Lika und Ares – unsere drei „Neuen“ – staunten nicht schlecht, welcher Trubel sich auf einmal am frühen Morgen vor ihrem Gehege abspielte.
Die arbeitsreichste Baurudelzeit des Jahres fand wie immer im Juni statt: langes Baurudelwochenende. Für viele von uns hieß das 3 Tage lang baurudeln, ein paar waren 2 Tage lang fleißig und Sarah und Michi übernahmen den Stationsdienst. Die Tage waren lang, schmutzig, anstrengend und die Stimmung war bestens. Die Mann-/Frauschaft war nahezu vollzählig. Wow.
Auftragsabteilung „Wie immer“
Carmen hatte noch Zeit bis zum Kochdienst mit Sylvia und mähte, hier den Kurgarten. Sie hatte Angel zur Kontrolle der Rasenhöhe gebeten. Wie man sieht, nahm Angel ihren Job ernst. Klaus, Armin, Simone und Stani erledigten Endarbeiten am Übersprungschutz und den Volierengittern. Taima findet die engen Gitter doof. Wie soll er jetzt gestreichelt werden?


Auftragsabteilung „Das muss raus, weg, hinfort…“
Kalle widmete sich ausschließlich den steingefüllten Stolperstellen an den Stufen zu den vorderen Gehegen. Sie sollten sich zu Treppenstufen verwandeln. Spitzhacke, Schubkarre, Schaufel, Zement, Kies, Sand, Wasser und Verschalungsholz waren vonnöten. 2 volle Tage Zeit natürlich auch. Jetzt ist die höchste Sicherheitsstufe für Treppenstufen zum Gang zwischen den Gehegen erreicht.



Im Pferdestall musste die Styropordecke abgeschlagen werden. Sie rief geradezu selbst danach. Claus und Stani widmeten sich diesem seeeeehr staubigen, ziemlich unappetitlichen Job. Was da alles herunterrieselte möchte ich nicht beschreiben. Das Bodenpersonal Nele, Sabine und Matthias verlud die abgeschlagenen Plattenstücke in unseren Transporter, den Nothilfeexpress. Nele, Sabine und Klaus fuhren 4 Entsorgungsfahrten zum Spezialrecycling in Albstadt. Wir waren uns einig, Entsorgen ist genauso staubig wie Abschlagen.




Werner und Claus „machen die Dachrinne neu“. Das Gefälle war unzureichend. Nun läuft es wieder, das Abwasser und fließt ordnungsgemäß ins Fallrohr.

Auftragsabteilung „Verschönerung“
Am Waschküchen-/Futterküchencontainer und am Bürocontainer waren sehr rostige Stellen. Also schnappte sich Simone Rostbürste, Pinsel und Farbe und schon sah es besser aus.


Daniela und Sabine hatten schon bei der Vordachrenovierung ihre Vorliebe für „rot“ ausgetobt. Jetzt waren die Garagentore dran. Sie bekamen einen doppelten Anstrich und leuchten wieder.


Wenn man eine Arbeit sucht, bei der man sofort sieht, DASS man gearbeitet hat, ist Hundehäuser putzen auch empfehlenswert. Wie viele Eimer Putzwasser Ann-Katrin gebraucht hat, wusste sie nicht mehr. Auf jeden Fall ist sie noch lange nicht fertig.


Daniela arbeitete weiter am Lackieren der neuen Außentüren, am Streichen der Pferdeboxen und räumte alle dem Streichen, Pinseln und Lackieren zugehörigen Arbeitsmaterialien in den Schrank in eine renovierten Pferdebox.


Auftragsabteilung „Das muss rein“
Was hier gerade noch ein wenig aus der Erde blinzelt und gleich beerdigt wird, ist ein Kreuzerdungsstab. Claus zeigt wie lang das „Stäbchen“ ist. Es wurden zwei Stück dieser Sorte verbuddelt. Sie schützen elektrische Geräte vor Blitzstrom und statischer Elektrizität. Durch die Kreuzform vergrößert sich die Oberfläche und die Erdungsleistung wird verbessert. Sie stellen einen ausgewiesenen Weg zur Erde bereit und werden häufig in Stromverteilungssystemen eingesetzt. Wie bei uns in unserer Halle.



Und was war sonst noch? Zitat Matthias: „Was wir gemacht haben? Dies und das.“
Danke für Euren nimmermüden Einsatz ohne Schreck vor Dreck, auch in der Küche. Dennoch gilt ein ganz besonderes Dankeswuff dieses Mal unseren Hunden und den Hunden der Station. So ein tagelanger Einsatz ist anstrengend für sie. Das konnte man den Stationshunden und unseren eigenen Hunden anmerken. Als der Spuk beendet war, fielen alle ausnahmslos in einen langen Tiefschlaf.
Sabine für das Baurudel der Nothilfe für Polarhunde










