Arbeitseinsätze
Die Station – Arbeitsfortschritt bis Ende 2023
Das Jahr 2023 ging mit weiteren Erfolgen zu Ende:
Ein gespendeter Trog für außen wurde montiert, nun kann dort auch etwas Größeres, grob Verschmutztes gut gesäubert werden. Im Zuge dieser Arbeit wurde noch ein neuer Wasserhahn montiert. Wie so oft, wenn man etwas anfängt, eröffnete sich auch da zeitgleich eine zweite Baustelle – der Trog verkleinerte den Durchgang so sehr, dass die danebenliegende Rabatte etwas zurückweichen musste. Also wurden kurzer Hand zwei Reihen der Pflanzsteine entfernt, Boden abgegraben und mit einer Reihe wieder ein schöner Abschluss geformt. Da der «Wasserfachmann» gerade vor Ort war, bekam auch der Ausguss an der Futterküche eine Revision. Die Gießkanne passte noch nie richtig unter den Wasserhahn, so wurde kurzerhand das Rohr verkürzt, bevor auch dieser ausgetauscht wurde.
Vor der Wohnung befindet sich bekanntlich der Platz, an dem die freiwilligen Helfer ihre Hunde unterbringen, während sie am Arbeiten sind. Je nachdem, wie viele Hunde anwesend sind oder wenn der Schatten wandert, fehlt uns immer mal wieder eine weitere Anbindemöglichkeit. Dieses Problem wurde durch mehrere neue Haken, die in den Pflanzsteinen verankert wurden, gelöst.



Die üblichen Grünarbeiten am Vorgarten und den Rasenflächen stehen immer auf dem Programm und gegen Ende des Jahres gesellt sich das Laub rechen und Regenrinnen säubern noch dazu – diese Arbeiten gehen uns nie aus. Natürlich war es dann auch wieder Zeit, die Sonnensegel abzubauen. Außerdem bekam der Zaun am Vorgarten wieder mal einen Auffrischungsanstrich.
Von einem Ehrenamtlichen wurden wir mit einer besonders schönen Idee überrascht: Er hatte mit ein paar anderen Helfern zusammen ein Logo kreiert und uns ein bedrucktes T-Shirt als Entwurf mitgebracht. Damit hat die Truppe rund um die Arbeitseinsätze endlich einen eigenen Namen bekommen!
Genau genommen sind wir ja kein Rudel, aber im Zusammenhang mit den Fellnasen und die fast schon familiären Arbeitstreffen können wir uns sehr gut mit dem Namen identifizieren und stecken auch gerne neue Helfer*innen mit dem Baurudelvirus an ?
Das Logo und der Name wurden sehr gefeiert, nur hatte sich im Eifer des Gefechts ein «Wortdreher» eingeschlichen. Der Untertitel muss natürlich «Nothilfe Polarhunde» heißen (nicht umgekehrt). Alle Anwesenden haben bei ihm gleich ihre Bestellung hinterlassen und wir sind sehr gespannt, wie der Druck dann fertig aussieht. Vielen, lieben Dank dafür Armin!



Die Wohnküche erhielt einen eigenen Router und neben kleineren Reparaturen an den Schiebern oder Plastikvorhängen haben wir den Anstrich der Badewanne im Kurgarten erledigt. Damit ist das Holz vor dem Albwetter geschützt. Die Eingänge der neuen Hundehütten wurden noch durch Aluminiumleisten verstärkt, damit die den Zähnen unserer Huskys lange standhalten können.
Am Arbeitseinsatz im November wurden vor allem Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier getroffen. Der Spuckschutz der Kuchentheke hatte Risse bekommen und einige Plexiglasscheiben wurden ersetzt, damit diese am Weihnachtsmarkt problemlos zum Einsatz kommen konnte. Zum Abschluss des Jahres wurde wie immer die Station noch winterfest gemacht.



Es bleibt nur noch, mich bei all den fleißigen Helfern für ihre Treue und den unermüdlichen Einsatz sehr herzlich zu bedanken! Ihr seid so wertvoll und es ist immer wieder wunderbar zu sehen, was wir geschafft bekommen!
Für das Baurudel der Nothilfe für Polarhunde
Simone
Die Station – Arbeitsfortschritt bis August 2023
Im letzte Sommer wurde wie jedes Jahr viel Unkraut gejätet und Rasen gemäht, Löcher im Kurgarten wieder verschlossen – die üblichen Arbeiten, die wir schon so oft durchgeführt und fotografiert haben.
In diesem Sommer machte das Jäten an einem speziellen Gehege mehr Spaß als sonst, weil die Welpen das Gefühl hatten, sie müssten mithelfen.
Doch bevor dies möglich war, mussten wir auf der Kurgartenseite das Welpengehege „aufdoppeln“ also eine zweite Bahn mit Zaunteilen setzen, um die kleinen Pfoten zu schützen. Es sollte kein Hund, der sich im Kurzgarten aufhält, die Möglichkeit haben, durch die Stäbe die Welpen zu verletzen.



Ein Highlight war das Setzen der schon lange geplanten (und gespendete) Badewanne im Kurgarten, damit unsere Fellnasen sich bei entsprechenden Temperaturen abkühlen können. Hier fehlt noch der Anstrich, was aber in den folgenden Arbeitseinsätzen nachgeholt wurde.


Die Türe von Hexes Hütte bekam auch eine Schönheitskur, nachdem sich da Hundezähne dran verirrt hatten und die restlichen Hundehütten wurden mit den schon fertigen Dächern versehen. Außerdem haben wir in Vorbereitung für die neue Hallenwand den Abschluss zum vorhandenen Sockel neu gemacht, also die Bodenplatten passend verlegt.



Es wurde also wieder viel gewerkelt und erreicht, unser großer Dank gilt den fleißigen Helfern!
Das Team der Nothilfe für Polarhunde
Die Station – Arbeitsfortschritt Mai 2023
Im Mai haben wir einen 3 tägigen Arbeitseinsatz geplant und erfolgreich durchgeführt.
Es ist unglaublich, wenn man sieht, was wir geleistet haben!
Neben den normalen Grünarbeiten und diversen Sonnensegeln anbringen hatten wir 2 große Themen:
Das Hundehaus 3 hatte gesprungene Bodenplatten, durch die das Putzwasser lief und die Unterkonstruktion stark beschädigte. Der alte Boden wurde entfernt, neu aufgebaut, isoliert und frisch gefliest. Das Ergebnis ist wunderschön geworden und das Putzen macht nun wieder richtig Spaß, da die Pflegerinnen nicht mehr befürchten müssen, durch den Boden zu krachen.



Zeitgleich arbeitete einen andere Gruppe an der geplanten Türe zwischen Halle und Wohnung. Hier musste erst einmal die Scheibe entfernt werden. Danach wurde mit viel Power der Durchbruch vorangetrieben und am Ende unserer 3 Tage war es dann wirklich geschafft! Es fehlen noch ein paar Feinheiten, aber das hindert nicht am Gebrauch der Türe.



Vielen herzlichen Dank für eure wertvolle Arbeit!
Das Team der Nothilfe für Polarhunde
Die Station – Fortschritt bis April 2023
Die aufmerksamen Leser unter Ihnen haben sicher bemerkt, dass unter dieser Rubrik in den letzten Monaten nichts zu lesen war. Was aber nicht bedeutet, dass es keinen Fortschritt auf der Station gab.
Im Sommer letzten Jahres haben wir eine große Räumungsaktion gestartet und konnten je einen Metall- und Holzcontainer füllen. Zeitgleich wurde die Fläche von unserem Nothilfeshop vergrößert, auch dafür musste einiges umgeräumt werden.



Danach begann das große Thema „Hundehütten“, das uns immer noch begleitet. Wir haben einige gespendet bekommen, die wir natürlich aufbereitet und in unserer gewohnten roten Farbe gestrichen haben. Der Transport der gespendeten Hütten war recht kraftintensiv, dazu kamen noch die gespendeten Baumstümpfe als Sitzflächen für die Hunde. Unsere Männer und auch der Traktor wurden schwer beansprucht, wir sind sehr froh, dass alles ohne Unfall über die Bühne ging.




Außerdem wurden 6 neue Hundehütten, finanziert durch eine tolle Spende, geplant und gebaut. In Heimarbeit wurde von unserem Schreiner die Unterkonstruktion vorbereitet, dies aus den Brettern der Empore, die wir im Frühling letzten Jahres ausgebaut hatten. Diese Hütten haben drei verschiedenen Farben: rot, gelb und braun.
So gingen die Monate ins Land und wir waren immer wieder mit malen und zusammenschrauben beschäftigt. Natürlich erledigten wir nebenher anfallende Reparaturen und die üblichen Arbeiten ums Haus: Rasen mähen, Regenrinnen putzen, Unkraut jäten. Eine gespendete Türe wurde auch noch bearbeitet, diese soll zwischen Halle und Küche eingebaut werden, um die Wege vor allem bei den Festen zu verkürzen.
Anfang dieses Jahres wurde die alte Bande entfernt, als Vorbereitung zum anstehenden Austausch dieser ganzen Hallenwand. Es gab neue Schlösser für alle Türen auf der Station, die an einen Einsatz komplett getauscht wurden und Ende April war die erste, neue Hundehütte endlich fertig und an ihrem geplanten Platz. Gerade rechtzeitig für den Einzug von Baby, die uns ja kurz darauf mit ihrer Trächtigkeit überraschte.





Wir danken allen Helfern von Herzen, für die geleistete Arbeit. Diese wurden unter erschwerten Bedingungen geleistet, da einige Helfer aus der Einsatztruppe noch zusätzlich Dienste auf der Station übernahmen, um die damaligen Personalmangel auszugleichen. Ihr seid wirklich klasse und wir sind sehr glücklich, dass wir auf euch zählen können.
Das Team der Nothilfe für Polarhunde