Jules

Paten gesucht

Mai 13, 2026

Rasse: Siberian Husky
geboren: 04.10.2013
Geschlecht: weiblich

seit 24.04.2026 auf Dauerpflegestelle

Die Siberian Husky-Hündin Jules wurde schweren Herzens von ihrer Familie Ende Januar 2026 zu uns in die Auffangstation gebracht, da sich deren Lebensumstände stark verändert haben. Jules lebte seit dem Welpenalter (*04.10.2013) bei der Besitzerin und hatte ein erfülltes, artgerechtes Leben im Haushalt und in der Natur. Jules ist gut sozialisiert, erzogen und wurde bei uns mit dem Rüden Samoset vergesellschaftet.

Wir haben sie umgehend zu unserer Tierärztin zum Check-Up begleitet und sie bekommt auf Basis der Blutanalyse Medikamente für ihre Schilddrüse. Damit verbesserte sich sofort ihr Allgemeinzustand, ihr Fressverhalten und besonders ihr Fell. Sie bekam Kosenamen wie ‚Flöckchen‘ und ‚Eisbär‘.

Jules zeigte sich bei uns sehr Menschenbezogen. Sie liebt Streicheleinheiten und gemeinsame Spaziergänge in der Natur. Altersgemäß ruht sie danach. Gerne lag sie in Hexes Hütte im weichen Bett und hatte dabei den Überblick über das Stationsgeschehen.
Wir suchten für Jules ein ruhiges Zuhause für ihren dritten Lebensabschnitt. Jules gehört nicht unbedingt zu den Großstadt-Fans. Hektik und ‚Überfüllung‘ ist nicht ihr Ding. Zumal sie nicht mehr besonders gut hört.

Jules hatte viele Interessenten. Es freut uns sehr, dass es einige Menschen gibt, die einer liebeswerten alten Hunde-Dame einen umsorgten dritten Lebensabschnitt bieten möchten. Letztlich passte es rundum für Jules und eine Familie mit Sohn und einem rücksichtsvollen Rüden. Nach drei Monaten Aufenthalt in der Station wurde sie am 24. April abgeholt. Jules freute sich sehr und ließ sich gleich vom Sohn beschmusen. Er hat ihr noch ein drittes weiches Bett ausgesucht, damit sie es überall bequem hat. Über eine selbstgebaute Rampe erklomm Jules den mit ebenso weicher Unterlage ausgestatteten Kofferraum, um sich in ihr neues Zuhause in einer sehr ländlichen Region Bayerns chauffieren zu lassen. Sie warf uns noch einen letzten Blick durch die Heckscheibe zu.

Dort genießt sie offensichtlich schon, wieder mit einer kleineren Familie (als in einem Tierheim) in einem ruhigen Haus leben zu dürfen.
Wir danken Familie W. für die herzliche Aufnahme von ‚Oma Jules‘ und freuen uns heute schon auf weitere Berichte. Wenn Joules sich eingelebt hat, werden noch ihre Zähne saniert, dann geht es ihr wieder rundum gut.

Falls SIE, liebe Leser, Jules mit einer Patenschaft weiter begleiten möchten, würden wir uns sehr darüber freuen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde