Masko

Sep 4, 2026

Der stattliche Alsakan Malamute/Husky Rüde kam am 12. Juli 2026 zu uns auf unsere Station. Leider konnten seine bisherigen Besitzer Maskos Bedürfnissen aus Zeitmangel nicht mehr richtig gerecht werden und entschlossen sich dazu ihm in einem neuen Zuhause eine bessere Lebenszeit zu ermöglichen. Seit seiner 9-ten Lebenswoche (* 23.05.2022) durfte er Teil dieser Familie sein und wuchs zu einem freundlichen, aufgeschlossenen Rüden heran. Er ist gut erzogen und sozialisiert. Wir lernten einen gesunden, fitten und temperamentvollen Masko im besten Alter kennen. Spielerisch testete er am Anfang seine Grenzen, ist aber folgsam, wenn man ihm klare Anweisungen gibt.

An der Leine läuft er anständig mit, was bei seiner Größe und Statur auch erforderlich ist. Bei Menschenbegegnungen ist er freundlich, sowie auch bei vielen Hunden. Wenn er allerdings angepöbelt wird, dann schwindet seine Gelassenheit.
Für Masko suchten wir nach Interessenten, die klare Regeln setzen und liebevoll konsequent auf deren Einhaltung achten, sowie ihm Sicherheit geben können.

Es dauerte nicht lange, bis sich eine junge Familie für Masko interessierte, die bereits Erfahrung mit einem Malamute hat. Da sie kurz vor der Nordsee leben, wickelten wir alle nötigen Formalitäten im Vorfeld ab und Sie machten sich anschließend auf den Weg ‚einmal längs‘ durch Deutschland, um Masko kennenzulernen. Genügend Zeit hatten sie auch mitgebracht, um sich intensiv mit Masko beschäftigen und ggf. ein paar Tage bei uns übernachten zu können.
Die Frage nach der ‚Chemie‘ zwischen den Dreien war schnell positiv beantwortet! Masko orientierte sich sofort an O. und bemühte sich sehr, alles richtig zu machen. Nach zwei Tagen war völlig klar, dass sich das passende Mensch-Hundeteam gefunden hatte. Man verlor keine Zeit mehr, packte seine sieben Sachen und Masko ins Auto und fuhr zusammen am 8. August gen Norden. Zu unserer Freude läuft auch dort die Eingewöhnung sehr gut.

Wir wünschen den Dreien zusammen weiterhin viel Spaß und eine lange gemeinsame Zeit! Vielleicht bekommen wir ja mal eine ‚Postkarte‘ dazu.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde