Paul

Paten gesucht

Rasse: Husky
Geschlecht: männlich
Geboren: 01.01.2011
Verträglichkeit: lebt in der gemischten Gruppe
Katzen/ Kleintiere: nein
Kinder: ja

Seit 10. April 2023 in unserer Auffangstation auf der Schwäbischen Alb

14.01.2026:
Paul hat zwei gesundheitliche „Baustellen“: Auge und Pfote. Sein wegen eines Rolllids operiertes Auge muss täglich mit Augentropfen behandelt werden, damit der Zustand stabil bleibt. Zum Glück lässt sich Paul diese Prozedur ohne Murren gefallen. Schlimmer ist seine linke Pfote, an der aufgrund eines Bruchs eine Zehe und ein Stück Ballen amputiert werden mussten. Paul läuft deshalb lieber auf weichem Boden und kann keine größeren Runden mehr spazieren gehen. Meist lässt es Paul ruhig angehen, aber Stänkern am Zaun und Buddeln geht immer noch – trotz Pfote. Sein Traum (oder unser Traum für ihn): Ein Altersruhesitz mit großem eingezäuntem Garten, und gegen eine nette souveräne Hundefreundin hätte er nichts einzuwenden.

29.07.2023:

Es hat sich herausgestellt, dass Pauls rechtes Auge nicht erblindet ist, er kann im unteren Augenbereich sehen. Unsere Tierärztin hat das Augenlid korrigiert, das zu lang und nach innen gerollt war. Damit gibt es keine ständige Reibung mehr und die Entzündung ist abgeklungen.

Die tierärztlichen Untersuchungen hat Paul manierlich und ohne Probleme mitgemacht. Nur davor im Wartezimmer fand er es nicht so behaglich und musste jammern.

Wir erleben Paul als sehr anhänglichen und verschmusten Hund. Er übt auch gerne mit ‚seiner‘ Pflegerin das Spazieren gehen rund um den Hasleberg.

Am 10. April 2023 kam ein Rudel bei uns an, das aus gesundheitlichen Gründen abgegeben werden musste. Die vier Huskys hatten von Geburt an im Gehege gelebt, ihre Bewegungsart war Zughundesport.
Mit fremden Menschen schienen sie nicht vertraut und wir fingen bei den Basics mit ihnen an. Alle vier saßen anfangs ‚nahezu staunend‘ im Gehege und schauten sich den Ablauf auf der Station an, als wäre es ‚ganz großes Kino‘ für sie. Sie sind allerdings sehr neugierig, beginnen bereits von sich aus die Kontaktaufnahme mit dem Pflegepersonal und lassen sich teilweise recht zügig darauf ein, angefasst zu werden.
Wir lernen sie nach und nach kennen. Sobald wir Paul einschätzen können, gibt es eine Aktualisierung.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde