Lotte

Paten gesucht

Rasse: Maine Coon
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren: 14.04.13
Verträglichkeit: kommt mit anderen Katzen und Hunden klar
Kinder: ab einem gewissen Alter
Besonderheit: Diabetikerin

Seit Februar 2022 in unserer Pflegestelle in Freudenstadt

10.05.2024:

Leider ging es Lotte in letzter Zeit gar nicht gut. Ende April bemerkten wir, dass der Bauchumfang von Lotte deutlich zunimmt. Sie hatte Probleme beim Kotabsatz, bzw. konnte überhaupt keinen Kot mehr absetzen. Alle angewandten „Hausmittelchen“ haben versagt. Beim Abtasten spürte man deutlich verhärteten Darminhalt. Daher stellten wir Lotte gleich am nächsten Morgen beim Tierarzt vor. Das Röntgenbild ist niederschmetternd. Ca. 40 cm war der Dickdarm verschlossen. Hier half nur eine Operation. Wir hofften sehr, dass Lotte alles gut übersteht und schnell wieder gesund wird.
Lottchen hat sich wieder recht gut „berappelt“, d.h. sie frisst wieder normal und steht stets in der Küche, wenn die Kaffeemaschine betätigt wird oder das Futter für die Hunde gerichtet wird. Das hat sie, solange es ihr schlecht ging, nicht gemacht. Auch nach der Operation hatten wir erst ein sehr ungutes Gefühl, da sie weder fressen wollte noch auf die Katzentoilette ging. Nach einigen Leckereien, welche wir mit Bauchweh gaben, da Lotte ja Diabetikerin in Remission ist und sie eigentlich nur ihr spezielles Futter bekommt, scheint es, als wäre sie „über dem Berg“. Nächste Woche muss sie nochmals zur Nachkontrolle und Klammern entfernen. Mal sehen, was der Tierarzt meint. Bitte weiterhin die Daumen drücken.

Das ist nun die dritte größere Operation bei einer unser Pflegekatzen, die wieder ein großes Loch in unsere Finanzen reißt. Bei Mara steht ja auch noch eine weitere Behandlung ihres Plattenepithelkarzinoms an. Vielleicht hat der Ein oder Andere von Euch ja ein paar Euro übrig, um das Loch etwas zu stopfen. Nur durch Eure Spenden und Patenschaften ist es uns überhaupt möglich, so kostspielige Operationen und Behandlungen unserer Pflegekatzen zu tätigen. Hierfür möchten wir Euch ganz herzlich danken.
Das Team der Katzenhilfe

15.03.2024:

Unsere Lotte hat einen riesigen Fortschritt gemacht. Ihre Zuckerwerte sind seit einigen Wochen im Normalbereich stabil. Juhuuuuu. Wir freuen uns so für das Mädel und ihre Pflegefamilie.
Als Lotte vor zwei Jahren auf ihre Pflegestelle kam, waren ihre Zuckerwerte wie eine Zickzacklinie. Ihr ging es nicht gut. Mehrmals täglich musste sie gepiekt, gemessen und gespritzt werden. Jetzt gibt es nur noch morgens und abends einen Kontrollpieks und alles ist gut. Kein Spritzen mehr. Weil sich alle so über die Stabilität freuen, darf Lotte ab und zu auch ein Leckerchen genießen. Allerdings gilt das nicht fürs Hundefutter und das findet Lotte ziemlich doof.
Lotte ist verträglich mit Mensch, Hund und Katze. Auch gegenüber den jungen Wilden unter den Katzen hat sie keine Vorbehalte. Bei deren Spielchen bleibt sie lieber in ihrer Beobachtungsrolle. Sie liegt auch gerne bei Ihren Pflegemenschen auf dem Sofa. Lotte hat sich gut integriert. Auch der Allroundcheck bei der Tierärztin inklusive Röntgen war unauffällig.
Eine kleine Ausnahme gibt es dennoch: das leidige Bürsten. Wenn die Bürste nur nahte, kannte Lotte keinen Spaß. Wirklich keinen. Oh wenn das doch aufhören würde. Das geht aber leider nicht. Bürsten muss sein. Pflegefrauchen übt sehr regelmäßig und in winzigen Schritten. Es gibt kleine Erfolge. Vielleicht sind dann die Besuche bei der Tierärztin zum Scheren unter Narkose bald Geschichte. Wir bleiben zuversichtlich liebe Lotte!

Februar 2022:

Lotte kam auf Bitte einer aufmerksamen Tierärztin mithilfe einer engagierten Tierschützerin zu uns nach Freudenstadt. Die Tierärztin hatte festgestellt, dass die damals 9-jährige Maine Coon immer mehr abbaute, da ihre Besitzer mit dem notwendigen Handling von Tests und der daraus folgenden Dimensionierung der Medizin (Insulin) überfordert waren.
Lotte kam in einem erbärmlichen Zustand zu uns, das Fell war stumpf und verklebt, der Durchfall akut. Aber das war nicht die einzige Herausforderung. Lotte bekam das Versprechen von uns, in enger Zusammenarbeit mit dem Tierarzt alles zu versuchen sie aufzupäppeln und ihren Zuckerspiegel wieder einzustellen.
Da die Einstellung von Diabetes engmaschiger Überwachung des Blutzuckerspiegels bedarf, musste Lotte anfangs mehrmals täglich gepiekt werden, um den Blutzuckerwert festzustellen. Außerdem muss man die Blutzuckerwerte, die Futtermenge und die Menge an Insulin, die gespritzt werden, genauestens dokumentieren, um zielführende Schlussfolgerungen zu ziehen.
Das ist ein längerer Prozess, bis alles korrekt eingestellt ist, dann wir es Lotte besser gehen und das Handling zur Routine und einfacher.

Wenn Sie Lotte dabei mit einer Spende oder Patenschaft unterstützen möchten, wären wir Ihnen sehr dankbar.
Das Beste für Lotte wäre natürlich ein Zuhause für immer in den richtigen Händen. Sie können mit Diabetes umgehen und würden sie gerne adoptieren? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Gerne geben wir auch – gewissermaßen als Krankenversicherung – Lotte in eine kompetente Dauerpflegestelle.

Das Team der Katzenhilfe