Mara

Paten gesucht

Mai 5, 2024

Rasse: Europäisch Kurzhaar – Mix
Geschlecht: weiblich, kastriert
geboren: ca. 2018

Seit Dezember 2022 in der Pflegestelle in Freudenstadt

05.05.2024: Weitere Neuigkeiten von Mara

Mara hatte, wie wir berichteten, die Entfernung des Gehörganges relativ gut überstanden. Bei dieser Operation wurden auch eine Biopsie sowie ein Abstrich am Auge entnommen. Das Antibiotikum, das sie bereits erhielt war genau das richtige. Leider ergab die Biopsie das nächste Horrorergebnis. Es wurde ein Plattenepithelkarzinom diagnostiziert. Empfehlung: Operative Entfernung des geschädigten Gewebes. Das würde wahrscheinlich der Verlust des Auges bedeuten, da fast das komplette untere Lid befallen ist und somit nach Entfernung der Lidschluss nicht mehr gegeben wäre. Eine weitere Alternative könnte eine Bestrahlung sein.

Bis dato konnten wir dies jedoch nicht abklären lassen, da Mara eine Woche nach der Operation plötzlich immer mäkeliger fraß und dann das Fressen komplett einstellte. Der Grund hierfür konnte nicht eruiert werden. Die Tierärztin vermutete, dass sie Schmerzen und vielleicht auch Übelkeit hätte. Ein Ultraschall sowie ein Röntgenbild zeigte keine Auffälligkeiten, die für die Verweigerung des Fressens ursächlich sein könnten. Sie bekam einen Appetitanreger sowie ein Schmerzmittel und musste mehrmals täglich per Spritze gefüttert werden. Mara zeigte sich meist sehr kooperativ und nahm die Nahrung teilweise gut, teilweise noch unter Murren zu sich. Ihre Fressunlust brachte uns immer wieder fast zum Verzweifeln.

Mittlerweile, so seit ca. zwei Wochen, frisst sie wieder selbständig, aber einfach noch viel zu wenig. Allerdings ist ihr Schmusebedarf enorm. Sie verbringt fast die ganze Zeit auf dem Sofa und wartet, dass sie Gesellschaft bekommt. Kaum sitzt ihr Pflegefrauchen oder Pflegeherrchen, legt sie sich auf den Schoß und möchte gekrault werden. Am liebsten würde sie so wohl 24 Stunden verbringen.

Wir hoffen, dass der Zustand sich weiter stabilisiert und sie weiterhin selbständig frisst. Bitte drückt die Daumen! Nur dann, könnten wir sie in der LMU München vorstellen um abzuklären, ob in ihrem Falle eine Bestrahlung in Frage käme.

09.02.2024:

Mara hatte sich von der Operation am rechten Auge sehr gut erholt und die Wunde verheilte prima.
Zu der Augeninfektion kam leider auch eine Ohrenentzündung hinzu, die mitbehandelt wurde. Mara musste mehrmals Antibiotika einnehmen. Leider schlugen die Medikamente immer nur sehr kurzweilig an und die Infektion flammte immer wieder auf. Neu kam nun im Januar hinzu, dass auch ihr linkes Auge, bzw. die Bindehaut schlimm entzündet war. Der Tierarztbesucht, der unumgänglich war, erbrachte kein gutes Ergebnis. Der Gehörgang war schon dermaßen geschädigt, dass wieder eine Operation für Mara anstand. Wahrscheinlich hängt die Entzündung am Auge mit der im Ohr zusammen. Am 06.02. wurde Mara der Gehörgang entfernt und das Innenohr gespült. Die Operation war recht komplex und zeigte auch Veränderungen im Rachenbereich. So kam es nach der Extubation zu einem Zwischenfall, der für Mara fast tödlich endete. Durch die Schwellung bekam sie kaum Luft, sie wurde zyanotisch und wäre erstickt, hätte unser Tierarzt diese Notsituation nicht erkannt. Glücklicherweise konnte er sie noch “zurückholen”. Mara musste noch einen Tag stationär überwacht werden. Am folgenden Tag durfte Sabine sie dann wieder abholen. Sie war froh und dankbar wieder zuhause zu sein. Mara bekommt ein Antibiotikum, von dem wir uns versprechen, dass es greift und auch die Entzündung am Auge somit eingedämmt wird. Eine histologische Untersuchung steht noch aus. Nach Eingang der Untersuchungsergebnisse können weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Bitte drückt ihr alle Daumen die ihr habt, dass die Operation den gewünschten Erfolg bringt.

Diese Operation reißt natürlich wieder ein riesiges Loch in unseren „Geldbeutel“. Sicher hat jeder in der heutigen Zeit seine Probleme, alles wird teurer, egal wo man hinschaut. So leider auch die Tierarztkosten. Wir wagen kaum zu fragen, aber falls jemand ein paar Euros übrig hat, würden wir uns sehr freuen, wenn Ihr Mara mit einer Kleinigkeit unterstützen könntet. Mara und ihr Pflegefrauchen und das Team der Katzenhilfe sagt schon einmal ein herzliches Dankeschön.
Vielleicht mag auch jemand eine Patenschaft für Mara übernehmen. Sie hat sich zu so einer lieben und schmusigen Katze entwickelt, wohl noch etwas eigen, aber so sind Katzen halt.

PS: gerade kommen wir von Maras Nachkontrolle. Der Tierarzt ist zufrieden!

08.09.2022: 
Mara wurde mit einer schlimmen Augeninfektion im Dezember 2022 auf dem Campingplatz in Hallwangen gesichert und länger tierärztlich behandelt und auch einmal operativ versorgt. Leider flammte die Entzündung der Augen immer wieder auf. Das rechte Auge, das leider schon durch Narbengewebe und Verletzungen schon so geschädigt war, dass Mara hier wahrscheinlich schon gar nichts mehr sehen konnte, machte nun derart Probleme, dass wir wiederum tierärztliche Hilfe benötigten. Das Auge stand kurz vor der Perforation und es sollte auf ärztlichen Rat entfernt werden. Ein Termin wurde nach dem Urlaub des Tierarztes vereinbart.
Leider konnten wir diesen Termin nicht abwarten. Der Pflegemama von Mara fiel auf, dass das Auge wieder vermehrt tränte und auch durch Augentropfen und Salbe konnte keine Besserung erreicht werden. So vereinbarten wir kurzfristig einen Termin bei einer Tieraugenärztin in Ostfildern. Mara hat sich vorbildlich und sehr kooperativ bei der Untersuchung gezeigt. Sie war einfach nur lieb, obwohl sie sicher auch große Schmerzen bei der Untersuchung hatte. Wir erhielten den niederschmetternden Befund, dass das Auge bereits perforiert war, und es wurde zur sofortigen Entfernung geraten.
Glücklicherweise hatten wir einen Termin zu Ende der Sprechstunde erhalten und so war klar, dass wir keine weitere Zeit verschwenden wollten und blieben gleich zur Operation da. Die Wartezeit verbrachte Mara auf dem Schoß von Pflegefrauchen und schnurrte zufrieden. Die Narkose wurde im Beisein von Pflegefrauchen eingeleitet und Mara durfte auf ihrem Arm einschlafen, bevor sie in den Op-Saal gebracht wurde. Auch während der Aufwachphase nach der Operation war Maras Pflegefrauchen da und sie konnte angstfrei wach werden.
Die Operation verlief ohne Komplikationen. Mara bekommt nun noch eine Weile ein Schmerzmitten und Antibiotika. Es scheint ihr mittlerweile richtig gut zu gehen, sie zieht sich kaum mehr zurück, nimmt am Alltag teil und ist auch gegenüber den anderen Pflegekatzen viel umgänglicher als zuvor.

Es ist so schön, zu sehen, wie diese scheue Katze plötzlich ein richtiges Schmusekätzchen wird. Gegenüber Fremden ist sie allerdings noch immer recht zurückhaltend und lässt sich eher nicht blicken, wenn Besuch da ist.
Für Mara würden wir uns Paten wünschen, da wir davon ausgehen, dass ein einäugiges Kätzchen doch wenig Chancen auf Vermittlung hat, zumal man das linke Auge beobachten muss und wir nicht wissen, ob es hier auch einmal Probleme gibt.
Wer hat ein Herz für Mara und möchte sie finanziell unterstützen?
Das Team der Katzenhilfe Freudenstadt